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Geschichte der Insel
in aller Kürze:
Seit dem Neolithikum ist die
Insel Rhodos besiedelt. In der Zeit von ca 2800 bis 2000 v.Chr
(Bronzezeit) entstanden bedeutende Siedlungen. Nach den Minoern (16.
Jahrhundert v.Chr) und den Achäern (15. Jahrhundert v.Chr) ließen sich
die Dorer auf Rhodos nieder, welche den Aufstieg der Insel
begründeten. Die bedeutenden Städte Ialysos, Kameiros und Lindos
wurden von ihnen gegründet.
Rhodos geriet 456 v.Chr in den
Einfluss des Perserreiches und beteiligte sich am Ionischen Aufstand
und war in der Folge Teil des Persischen Reiches. 478 v.Chr traten die
Städte von Rhodos dem attischen Seebund bei.
Die drei Städte von Rhodos schlossen sich 408 v.Chr zusammen, um
gemeinsam eine neue Stadt an der Nordspitze der Insel zu gründen.
Genau dort befindet sich heute Rhodos Stadt. Diese neue Stadt wurde
bald ein bedeutender Handelsplatz.
Von den Römern (Cassius) wurde die Stadt etwa 42 v.Chr zerstört.
Rhodos wurde aber erst ca 100 Jahre später dem Römischen Reich -
Provinz Lycia et Pamphylia - eingegliedert.
Nach der Teilung des Römischen Reiches fiel Rhodos zum Oströmischen
Reich und wurde zwischenzeitlich zweimal von Arabern erobert. Im Jahr
1097 wurde die Insel im Zuge des ersten Kreuzzuges erobert und viel
1204 an Venedig und danach wieder an Byzanz, das mit Genua im Bündnis
stand. 1306 wurde die Insel an die Ritter des Ordens Sankt Johannis
verkauft. Die Johanniter beherrschten und verteidigten die Insel dann
ca 200 Jahre, bevor sie nach einer Belagerung von Rhodos durch
Suleiman dem Prächtigen kapitulierten und 1523 die Insel verließen.
Die Herrschaft der Türken dauerte
bis zur Besetzung der Insel durch die Italiener im Rahmen des
Tripoliskrieges (1912). Seit dieser Besatzungszeit wird die
Hafeneinfahrt durch die beiden Statuen (Hirsch und Hirschkuh)
begrenzt, welche nun als Wahrzeichen von Rhodos gelten.
Zum Königreich Griechenland kam Rhodos, so wie auch andere Teile des
Dodekanes, erst im Jahr 1947.
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